Der Mythos
Die zwei Dinge die ich mit der YouTube Werbewelt um 2025 verbinde sind der mühselige Versuch uns einen VPN Client aufzuschwatzen und die Lobpreisung von HOLY Erfrischungsgetränken aus der Tüte.
Kein Flaschenschleppen mehr, weniger Müll und ganz lecker; behaupten die Influencer. Und das in über 20 bunten Sorten, mit lustigen Tier- & Obstnamen, schrillen Verpackungen und künstlicher Verknappung durch limitierte Editionen und Shakern als Sammelobjekten.
Gut, mir war von Anfang an klar das HOLY nicht in meinen Lebensstil passen würde. Durch einen Zufall hatte ich dann doch mal die Möglichkeit eine Packung des Pulvers “Raspberry Paptor” zu testen.
Die Zubereitung
Tüte auf, Pulver in den “Shaker” rein, mit einem halben Liter wasser auffüllen und schütteln, oder in meinem Fall einfach umrühren.
Das Pulver löst sich schnell auf und das Getränk verströmt einen vielversprechenden Duft nach synthetischer Himbeere.
Im Gegensatz zu vielen meiner Rezepte ist die Zubereitung barrierearm und benötigt keine besonderen Werkzeuge oder Zutaten.
Mein selbstgemachter grüner Eistee, welchen ich schon als recht einfach in der Zubereitung beschreiben würde braucht gefühlt mindestens hundert Mal so lange und auch merklich mehr Werkzeug und Fingerspitzengefühl.
Das Fazit
Koffein hat es.
Bunt ist es.
Und es schmeckt nach den Brausetabletten.
Für mich absolut unterwältigend.
Definitiv keine koffeinhaltige Alternative zu einem Kaffee, Tee oder Mate. Dass es zudem noch Zuckerfrei ist, löste in meinem Hirn eine Welle von Unzufriedenheit und den Drang nach mehr von dem Getränk aus. Ich hatte das Gefühl, mein Körper suchte in dem Trunk die Kalorien, welche er ja sonst von süßen Softdrinks kennt.
Für den Veganachronisten ist das Zeug nichts. Dann lieber was aufgebrühtes mit Koffein oder Wasser & Säfte. Und für Unterwegs eine Mate-Brause, die hat wenigstens auch Zucker für den Kreislauf drin.

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