Customize Consent Preferences

We use cookies to help you navigate efficiently and perform certain functions. You will find detailed information about all cookies under each consent category below.

The cookies that are categorized as "Necessary" are stored on your browser as they are essential for enabling the basic functionalities of the site. ... 

Always Active

Necessary cookies are required to enable the basic features of this site, such as providing secure log-in or adjusting your consent preferences. These cookies do not store any personally identifiable data.

No cookies to display.

Functional cookies help perform certain functionalities like sharing the content of the website on social media platforms, collecting feedback, and other third-party features.

No cookies to display.

Analytical cookies are used to understand how visitors interact with the website. These cookies help provide information on metrics such as the number of visitors, bounce rate, traffic source, etc.

No cookies to display.

Performance cookies are used to understand and analyze the key performance indexes of the website which helps in delivering a better user experience for the visitors.

No cookies to display.

Advertisement cookies are used to provide visitors with customized advertisements based on the pages you visited previously and to analyze the effectiveness of the ad campaigns.

No cookies to display.

Zum Inhalt springen

Ein Feuertopf vom kleinen Schaf

Eine Brühe für alle ...

Der Feuertopf auch bekannt als chinesisches Fondue oder Hot Pot ist ein Gericht nach Art eines Brühfondues, das in ganz Ostasien (China, Taiwan, Korea, Vietnam, Thailand) verbreitet ist. In vielen Gebieten ist der Feuertopf vor allem im Winter sehr beliebt. (Wikipedia:Feuertopf)

... eine Freude an kalten Tagen

Ich hatte bis zum heutigen Tag noch nie einen chinesischen Feuertopf gegessen. Ich hatte dieses Gericht, welches in der Gruppe an kalten Tagen um den brodelnden Topf gegessen wird, schon oft in Filmen aus Asien gesehen und es stand definitiv auch auf meiner Liste der zu probierenden Gerichte, jedoch ergab sich nie die Gelegenheit es zu probieren, obwohl es ja wohl eine der besten Picknick Alternativen im Winter ist. Im Restaurant bedarf es immer eine große Gruppe und Vorbereitungen; zu Hause, ohne Rezepte und fertige Mischungen habe ich mich nicht ran getraut und kam auch nicht auf die Idee es mal zu probieren.

Doch vor ein paar Wochen nahm ich eine Packung ‚Little Sheep – Hot Pot Base Spicy‘ aus einem asiatischen Supermarkt mit und traf mich mit Len an einem regnerischen Dezembernachmittag zum Kochen und Schmausen.

Die Würzmischung kam wie von chinesischen Produkten bekannt in sehr viel Plastik verpackt, aber damit auch ordentlich in die vier trockenen und feuchten Zutaten aufgeteilt daher. Es gab einen Beutel mit Öl, einen mit Würzpulver (pur schmeckte es extrem nach Glutamat), einem Beutel mit Chili und Szechuanpfeffer und einem kleinen Päckchen mit undefinierbaren Kötteln aus Würzpaste (sah wie Hasenscheiße aus, schmeckte aber besser). Mein kleiner Zero Waste Teil im Herzen schrie auf, aber ich vermute es dient der Haltbarkeit der Zutaten.

Die Zutaten werden alle in einen großen Topf gegeben und mit 1,5 Litern Wasser zum Kochen gebracht, danach geht es los mit der großen Gemüse und Tofuschlacht.

Die festen Bestandteile in der Brühe können nach Geschmack und Inhalt des Kühlschranks variieren. Neben allen Gemüsearten können auch Tofu, Pilze und tierische Teile in der Brühe gegart werden. Dabei sollte aber immer auf eine mundgerechte Größe der Objekte geachtet werden, ansonsten garen sie nicht gut durch und sind auch schlecht aus dem Topf mit den darin herumschwimmenden Chilischotenstückchen herauszufischen.

Unsere Zutaten

  • Pack Choi
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Paprika
  • Karotte
  • Frühlingszwiebel
  • Shiitake Pilz
  • Enoki Pilz
  • Mittelfester Tofu
  • Räuchertofu

Die Zutaten grob nach Länge der Garzeit in den simmenden Topf geben und durchziehen lassen. Mit den Stäbchen oder einer Schaumkelle herausfischen und mit Reis und einer Sauce aus etwas Brühe, Sojasauce und Tahin genießen.

Das kleine Schaf war aromatisch scharf, sehr szechuanpfefferig und bis zum letzten Happen sehr lecker.

Vorsicht! Große Gefahr sich zu überfuttern!