Der schwarze Hollunder (welcher ironischerweise weiß blüht) schenkt uns deine Blüten von Mai bis Juli. Ich sammle von jedem Strauch immer nur ein oder zwei Dolden und gehe dann zum nächsten. So bleiben immer genug Dolden an den Büschen um auch noch Beeren zu bilden.
Zutaten
Für die frittierten Dolden
8 Dolden Hollunder
100g Mehl
200 ml Hafersaft
2 Esslöffel Zucker
1 Messerspitze Vanille
1 Messerspitze Backpulver
2 Schuss Arrak
Fett im Frittiertopf oder Wok
Für den Schlagschaum
1 Päckchen vegane Schlagsahne
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Stärke
1 Messerspitze Vanille
Zubereitung
Die Hollunderdolden auf einem hellen Geschirrtuch auslegen und eventuelle Krabbeltiere auf den Blüten entferen. Manchmal sitzen ein paar Blattläuse am Stengel, diese ebenfalls entfernen.
Aus dem Mehl, dem Haferschluck, Zucker, Vanille Backpulver und Arrak einen Teig rühren und für ein paar Minuten ruhen lassen. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, vielleicht der Viskosität von Pankake-Teig ähnlich dickflüssig.
Den Wok auf heißer Flamme mit dem Fett vorheizen. Die Dolden tief in den Teig stecken, bis alle Blüten mit Teig umgeben sind und kurz abtropfen lassen. Nun in das heiße Fett geben und goldig frittieren und dann einmal wenden.
Die frittierten Dolden auf etwas Küchenkrepp oder einem sauberen Tuch abtropfen lassen.
Die vegane Schlagsahne mit den restlichen Zutaten vermengen und fest aufschlagen.
Die Dolden mit dem Schlagschaum garnieren und warm genießen. Die grünen Strünke schmecken nicht so gut, aber sind auch essbar.

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