Ich bin ein Freund von allerlei Broten, doch am liebsten habe ich dieses getrocknete Fruchtmus, besser als jedes Gummibärchen. Auch wenn es nicht weniger Zucker enthält.
Um den übriggebliebenen Trester (die festen Bestandteile bei der Saftherstellung) aus unserem Quittengelee mit wenig Aufwand zu einer leckeren Süßigkeit zu verarbeiten wird nicht mehr benötigt als ein wenig Geduld, etwas Zucker und eine Möglichkeit ihn zu trocknen.
Zutaten
Quittentrester vom Gelee
1/3 des Trestergewichts an Zucker
etwas Wasser
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Den Trester von allen festen Bestandteilen, unzerkochten Kerngehäusen, Blütenständen und Kernen befreien und zerkleinern, bis ein gleichmäßiger Brei entsteht. Das funktioniert mit einem Pürierstab ganz gut, aber auch ein Wiegemesser und ein Stampfer sollten das hervorragend machen. Den Brei in einem Topf mit dem Zucker vermengen und eventuell etwas Wasser hinzugeben, damit es eine gleichmäßige Masse bleibt.
Die Masse unter stetigen Rühren kurz erhitzen, bis erste Blasen entstehen und es leicht karamellig duftet. Die Masse vom Herd nehmen und auf die vorher mit Backpapier belegten Bleche dünn ausstreichen. In der Dörre hat sich eine einen halben Zentimeter dicke Schicht ganz gut gemacht.
Das Mus auf den Blechen nun trocknen lassen. Am einfachsten geht das mit der Dörre, in der das Fruchtleder nach 8 – 10 Stunden fertig ist. Aber es funktioniert auch im Backofen (bei niedrigster Hitze für einige Stunden) oder ganz einfach an einem warmen Ort (für mehrere Tage).
Das Quittenbrot mit einem scharfen Messer, oder besser gleich der Küchenschere in mundgerechte Stücke schneiden. Es ist direkt nach dem Trocknen eventuell noch etwas spröde, das vertut sich aber in den nächsten Tagen.
Guten Appetit, mit dieser süßen Feinigkeit!
Aber nicht vergessen, in dem Quittenbrot sind 25% Zucker. Nicht unbedingt ein Leichtgewicht.

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