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Rote Linsen + Rote Beete = glücklich!

Ich liebe bekannterweise die Rote Beete und auch Linsen gehören zu meinen liebsten trockenen Lebensmitteln. Als Len mir das Rezept in den kalten Januartagen gekocht hatte, traf er damit voll meinen Geschmack. Dazu ist das Essen schnell und günstig zubereitet und damit ein Kandidat für meine schnelle veganachronistische Küche.

Solltest du weniger, oder gar keine Chilischärfe vertragen kannst du diese auch einfach weglassen, das warme Aroma bleibt erhalten. Ansonsten kann das Gericht problemlos in jeder Schärfe zubereitet werden.

Solltest du kein Garam Masala zur Hand haben, funktioniert auch Ras el Hanout als Alternative.

Zutaten

für 4 Personen

1 mittelgroße Zwiebel
3 EL Olivenöl
2 Zehen Knoblauch
Chili, so viel du magst
800 ml Gemüsebrühe
300 g rote Linsen
300 g gekochte Rote Beete
2 EL Garam Masala (oder Ras el Hanout)
Salz und schwarzer Pfeffer
4 EL veganen Joghurt oder etwas veganen Feta

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen quetschen. Beides mit dem Chili vermengen.

Die Roten Linsen in reichlich Wasser zwei Mal waschen, danach sollte das Wasser beim Spülen merklich weniger milchig sein. Die Gemüsebrühe in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen, die Linsen hinzugeben und auf kleiner Flamme ca. 15 Minuten weichkochen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel bei geringer Hitze unter gelegentlichem Umrühren anbraten bis sie duftend und gar aussehen.

Die Rote Beete in kleine Würfel schneiden und zu den gekochten Linsen geben.
Einen Schuss Öl und das Garam Masla einrühren und mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Mit aufgelegtem Deckel etwas ziehen lassen, bis die Zwiebel in der Pfanne fertig ist.

Wenn die Zwiebeln schon eine goldbraune Farbe angenommen haben, Knoblauch und Chili unterrühren und ein paar Minuten mitbraten.

Die Linsen anrichten, Zwiebel darauf verteilen und mit einem Esslöffel veganen Jogurt servieren. Das Gericht eignet sich gut als schnelles Abendessen und als wärmend erdige Komponente einer großen Tafel.

Guten Appetit!

Das ursprüngliche Rezept stammt aus dem Herbst-Winter-Band “Greenfeast” von Nigel Slater aus dem DuMont-Buchverlag.

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