In meiner Kindheit waren Cornflakes auf dem Küchentisch sehr angesagt und Haferflocken gab es vor allem als dünne, leicht gesalzene Suppe, wenn ich es mal wieder mit dem Magen hatte. Von Overnight-Oats oder Porridge hatten wir im verschlafenen Dorf in Südniedersachsen noch nie etwas gehört.
Als studierende Person habe ich dann Haferflocken als günstigen Sattmacher am Morgen für mich entdeckt, aber auch dann noch sehr unliebsam behandelt. Zucker, Milch und Flocke. Warm oder kalt genossen, etwas angequollen.
Erst der Veganachronist in mir hat einen neuen Schwung in die Haferflocken gebracht und ich koche meine Haferflocken inzwischen mit mehr Gewürz und mehr Achtsamkeit.
Zutaten für eine Person
- 1 kl. Tasse Haferflocken
- 1,5 kl. Tassen Milchalternative
- 2 TL Margarine
- 3 Datteln
- ½ TL Zimt
- 1 Kardamomkapsel
- 1 Nelke
- etwas Tonka
- 1 Prise Salz
- 2 TL geriebene Mandel
Zubereitung
Die Datteln kleinschneiden und die Margarine in einem kleinen Topf auf den Herd (mittlere Flamme) stellen. Wenn das Fett heiß ist, alle trockenen Zutaten hinzugeben und leicht anbräunen bis es nach Zimt duftet.
Nun die Getreidemilch hinzugeben und aufkochen. Die Hitze reduzieren und das Ganze für ein paar Minuten quellen lassen, bis die Masse etwas klebrig anmutet.
In die Lieblingsschüssel füllen und warm genießen.
Dazu es einen großen Becher grünen Tee.

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